Dienstag, 28. Juli 2009

...freies Wochenende

Hallo allerseits !
Letztes Wochenende hatten die 2beiden frei und sind wieder auf Reisen gewesen.
Unser Ziel diesemal war der Norden von B.C.
Genauer gesagt, ein Besuch auf der Seidler Ranch in Williams Lake.
Ingo Und Maria Seidler sind die Eltern vom Roman für den ich arbeite.Letzte Wochen war Ingo beim Roman und hat uns geholfen.In der Woche hat er mir viel über seine Ranch und das Leben im Norden B.C.`s erzählt.Also Grund für uns dies mal selber zu erleben.

Für Freitagnachmittag haben wir uns bei AVIS wiedermal ein Auto gemietet.Und wie der Zufall es wollte haben wir eine recht anständige Karre für unseren Trip bekommen.


Einen Pontiac G8.
Ledervollausstattung,V8 Maschine.Leider kann man das Potenzial nicht so ausnutzen,aber ich hab unterwegs dennoch mal kurz auf 180 beschleunigen können.

Unterwegs sind wir an Liloeet vorbei gefahren wo durch die extreme Hitze hier z.Zt. 40 Grad einer der vielen Waldbrände ausgebrochen sind.Das zum Thema Gobal warming.So heiß und so lange diese Temperaturen gabs es hier wohl seit Jahrzehnte nicht mehr wenn überhaupt.




Freitagsabends 400km später um 23.00Uhr waren wir dann auf der Seidler Ranch.Ab ins Bett denn am nächsten Morgen gings früh raus,es gab viel zu erkunden.Als erstes die Ranch.Riesiges Grundstück,eigener See,Heuweiden,einigen Rindern,Sedi der Ranchhütter, einem sehr schönen Gästehaus in dem wir wohnten und das Seidler Haus.







Wir sind danach Samstags Morgens dann 250 km nach Barkerville gefahren, einem historischen Goldgräber Dorf von 1860.Sehr Beeindruckend.Begrüßt wurden wir von einigen Ground Squirrels(Erdhörnchen) die dort zahlreich vertreten waren und auch recht zahm sind.





Nach dieser Besichtigung gings dann noch zu einem nah gelegenen See der sehr beeindruckend sein soll.Weitere 70 km später kamen wir dann am Borown Lake an und es hat sich tatsächlich gelohnt.


Solangsam haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht.
Abends gabs dann auf der Farm noch einen gemütlichen Abend mit einigen Bierchen und unter anderem selbst gebrautem Seidler Bier. Lecker!
Ab ins Bett und am nächsten Morgen wieder auf den Highway um die "Gegend" noch etwas näher kennenzulernen.Diesesmal gings in Richtung Westen ein Stück am Fraser River entlang auf dem Highway 20 wo das Leben dann mal wirklich selten wurde.

Einige kleinen Siedlungen im Abstand von fast 100km dazwischen nichts und unzähligen Lakes.


Schließlich ein Highway der zur Schotterstrasse wurde da dort so wenig Menschen leben das es sich nicht lohnt den Highway zu teeren.

Nach 400km kamen wir dann zum Höchsten Punkt den man auf einem Highway in B.C. erreichen kann.
"The Hill"
Von dort aus gab einen herrlichen Blick auf die West Coast Mountains

und hinter uns lagen die Cariboo Mountains an denen wir am Vortag Barkerville besucht haben.


400km später und schon recht spät waren wir zurück auf der Ranch.Ab ins Bett denn der Tag war recht anstrengend.
Montags gabs nochmal ein leckeres Frühstück und nach ein bissel Gequassel gings dann Mittags wieder zurück Richtung Whistler.
Insgesamt sind wir dann diesem langen Wochenende 2400km gefahren und haben "etwas" von Britisch Columbia kennengelernt.
Bis zum nächsten Mal,tschüss....

Dienstag, 21. Juli 2009

Das WG-Leben...

Einige von Euch haben bestimmt auch schonmal in einer WG gelebt und können nachvollziehen das es nicht immer so einfach ist und das man manchmal Nerven aus Drahtseilen haben muß :-)


Davon werde ich jetzt einwenig berichten...


Hier in dem Haus leben ungefähr 9 Leute mal mehr mal weniger kommt immer drauf an wer so manches mal noch dazu kommt um auf der Couch zu nächtigen!


Wir wohnen unten mit drei anderen 2 Jungs die sich ein Zimmer teilen und ein Mädel die Jungs wohnen erst seit 1 Monat hier der eine kann beim pinkel nicht zielen und der andere ist ein Nachtsmensch und spielt gerne bis es hell wird Play Station!Das Mädel macht gerne schonmal um 6h morgens den Trockner oder die Waschmaschiene an is ja auch ne gute Zeit dafür (blöd nur das der Waschraum neben unserem Zimmer liegt).Da liegt man dann in seinem Bett und bekommt echt lust der Person den Hals umzudrehen...nachdem sie sich dann in der Waschküche ausgetobt hat is dann erstmal wieder ruhe und man fängt an wieder einzuschlummern dann ne viertelstunde später geht der Mixer an und die Microwelle muß man um die Zeit auch schon benutzen einen morgen hat sie die Microwelle bestimmt zehnmal an und aus gemacht Tür auf Tür zu Tür auf Tür zu (da liegt man dann Haareraufend im Bett und könnte platzen) und ihr braucht nicht meinen das irgendwelche Schranktüren leise zugemacht werden ne, ne die werden zu geknallt...man regt sich dann natürlich so auf das man gar nicht mehr schlafen kann!


Nächster Punkt das Badezimmer...man wird morgens wach und stellt fest das man nur wach geworden ist weil die Blase drückt also schnell aufstehen, aufs Töpfchen gehen und schnell wieder ins warme Bettchen...denkste am Bad angekommen merkt man das besetzt ist (jemand duscht) super Pipi steht schon bis inne Augen...nun heißt es hochziehen und ausspucken :-) Während man wartet wird man natürlich immer ungeduldiger...ich hab mal drüber nachgedacht was wäre wenn ich hier nen flotten Otto bekommen würde...owei da is ja dann kein halten mehr :-)


Das Wort putzen ist hier ein Fremdwort!Der einzige Depp der hier putzt bin ich aber damit hab ich mich schon abgefunden ich sag mir dann jedesmal das ich es für mich mache um mich wohlzufühlen und nicht für die anderen...ich hab mal probeweise den Staubsauger mitten ins Wohnzimmer gestellt um zu sehen was passiert...naja ausser das se drüber gefallen sind is da nix passiert :-)


Und was ja mal echt nervig ist das man sich für jeden gang was anziehen muß ich bin ja eher so der nackt rumlaufer zu Hause (jetzt wisst ihr das auch) und hier immer schön was anziehen aber ich überlege gerade vielleicht lass ich das mal bleiben mit dem was anziehen!!!


Ruhe...was ist das???Ich arbeite ja nun nachts bei ner Cleaning-Company die Firma gehört nem Österreicher (Schluchtenscheißer) wenn man nachts arbeitet schläft man natürlich Tagsüber mal mehr mal weniger vor nen paar Tagen wurde ich von nem lauten Maschienengewehr geweckt da die Jungs besuch bekommen hatten haben se sich nen Kriegsfilm angeschaut und das in voller Lautstärke ich hatte das Gefühl das der Panzer durch unser Zimmer rollt...traumhaft!


Wenn hier Partytime angesagt ist gehts hier auch mächtig ab und der arme Holger wird nachts um seinen schlaf gebracht (ich bin ja eh wach und arbeiten) aber 2-3Std. schlaf is ja auch genug wenn man nen Arbeitstag von 10-12Std. vor sich hat, oda?Aber es könnte schlimmer sein oben im Haus ist mehr los da hat man nie ruhe und da sieht es immer aus als hätte ne Bombe eingeschlagen wenn wir oben eingezogen wären hätte ich mir schon längst nen Zelt besorgt und hätte mich bei den Bären einquartiert :-)


Diese Erfahrungen zu sammeln ist aufjedenfall nicht schlecht so schätzt man gewisse Dinge mehr...
und es ist ja nicht für ewig...


Ja, ja ist schon was feines wenn man seine eigenen vier Wände hat!Nicht das ihr jetzt denkt wir halten es nicht mehr aus hier und drehen am Rad wollte euch nur mal erzählen was hier so los ist ab und an ist ja auch nicht so das wir immer nur hier sind gibt hier auch andere orte wo man sich aufhält!Und dieses Wochenende werden wir uns einen anderen teil von Kanada anschauen...dazu dann nächstes mal mehr!

Grüße an alle...

Schöööö und winke, winke...

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sommer...Sonne...Strand und Boot



Da ich eine kleine Whistlerdepression hatte hat sich der liebe Holger nach seiner Rückkehr vom arbeiten gedacht “dann packen wa die Olle mal in nen Mietwagen und fahren 5 Stunden von hier weg und lassen es uns richtig gut gehen!“

Die Fahrt an unseren Zielort war schon sehr Atemberaubend eine wunderschöne Landschaft ganz anders als hier in Whistler zwischendurch dachte ich wir wären in der Wüste weil auf einmal keine grünen Bäume oda Sträucher mehr da waren…war echt super wenn man dann am Highway mal aussteigen möchte um sich einen Aussichtspunkt anzusehen puh…da wird man von trockenen 40 grad in empfang genommen….

also schnell wieder ins klimatisierte Auto!Und in dem nichts was da ist leben tatsächlich Menschen…da kannste nicht mal sagen ich geh mal schnell was einkaufen da kannste dir dein Abendessen aus neu See holen oda man geht halt jagen!

Nach 5 Stunden waren wir dann da in der Shuswap Area genau gesagt in Salmon Arm, traumhaft.
Wir sind abends ziemlich spät angekommen halb zehn oda so und haben uns dann bei einem ausgewanderten Paar einquartiert die der Holger dort kennengelernt hat man die beiden sind echt gut drauf man fühlte sich direkt wie zu Hause und sehr willkommen!

Die erste Nacht ging schnell vorbei und am nächsten morgen gings dann los…SIGHTSEEING war angesagt….zuerst waren wir an einem riesigen Wasserfall wow, sehr cool schnell ein paar Bilder gemacht und weiter gings!

Holger hat mich gefragt ob wir was an schwimmen gehen sollen da sage ich natürlich nicht nein…da simma dabei….in Whistler hatten wir überlegt das wir uns mal ein Gummiboot holen um mal was aufm See zu schippern, Bier aufm See trinken bla, bla, bla, und Holger kam dann die Idee er sagte komm wir holen uns nen Boot…sind dann an zahlreichen Geschäften vorbei gefahrenwo es Boote zu kaufen gab hat mich nur gewundert das er nie angehalten hat…naja so ging die fahrt weiter bis wir zu einem kleinen Hafen kamen wo Hausboote, Jetskies, und Sportboote standen und auch verliehen wurden!
Überraschung…Holger hat dann für den halben Tag ein schickes Sportboot gemietet is was anderes als nen Gummiboot das kann ich euch sagen :-)

So verbrachten wir dann unseren Tag sind mit dem Ding dann schön aufm See rumgeballert haben uns gesonnt, sind vom Boot aus ins Wasser gehüpft und haben mal getestet ob man auf so nem Boot Schweinkram machen kann…funktioniert wunderbar und ist sehr zu empfehlen :-)
Man war das schön ein sehr gelungener Tag abends waren wir dann noch lecker was essen und dann gings in unser Hotel das Trickel INN das gebäude ist schon 101 Jahr alt sehr urig aber gemütlich du so lagen wir kaum im Bett da gingen auch schon die Knöpfe zu….ach ja an dem tag waren wir auch noch auf der Baustelle wo Holger gearbeitet hat, meine Herren wat nen Haus echt schöne Hütte und die Leute waren so freundlich unglaublich wer in Deutschland soviel Kohle am Arsch hat trägt die Nase so weit oben das se einen gar nicht sehen und hier wird man mit offenen Armen empfangen is schon cool!
Am nächsten morgen ging es wieder früh aus der Kiste wir haben und mit der Reggie und dem Jörg verabredet zum schwimmen…vorher sind wir noch zu einem Auftrag gefahren von den beiden natürlich wieder so ein fetter Bunker direckt am Strand versteht sich 2Millionen hat das Haus gekostet und jetzt kommt der Knaller--> se haben die Klingel vergessen…lach…naja dafür haben se nen Aufzug im Haus :-)

Wir hatten gerade platz genommen auf der Couch die auf der Veranda stand da kam die Besitzerin direckt zu uns mit neu Teller voll Teilchen und hat gefragt was wir trinken möchten und hat uns gesagt wir können ruhig an ihrem Strand schwimmen gehen wenn wir Sachen dabei haben…so sind se hier halt-->Gastfreundlich eben!
Danach sind wir dann mit den 2beiden an nen Strand gefahren und haben uns noch was die Sonne auf den Pelz scheinen lassen….war ein sehr geiles Wochenende das machen wir aufjedenfall nochmal!
Lass krachen bis zum nächsten mal….schööööö





Dienstag, 14. Juli 2009

Raus aus Disneyland...

Wir grüßen euch !

Lang ists her und hier kommt das nächste Update.

Es wird gearbeitet und daher ist die Zeit nun begrenzt zum gammel,texten,zocken,radfahrn und so alles andere.

Ich war die vergangene Woche mit dem Roman auswärts arbeiten. 500km Richtung Osten im Okanagen Gebiet.Das Californien von Kanada hab ich mir sagen lassen.Schön warm und eine herrliche Vegetation.Der Auftrag lautete Europäischer Standard für Kanadische Häuslebauer.

Positiver Nebeneffekt: Euro Standard ist teuer also arbeitet man auf Baustellen wo die Besitzer mal richtig Kohle haben.Und desto mehr Kohle sie haben, um so netter und gastfreundlicher wird man aufgenommen.

War schon recht ungewohnt jeden Morgen von der Frau des Multimillionen schweren Eigentümer selbstgebackenen Kuchen serviert zu bekommen.Oder der kleine Smalltalk zwischendurch bei dem man das Gefühl hatte seit Jahren mit diesen Menschen befreundet zu sein.All dieses machte jeden Arbeitstag zu einem Vergnügen.Die leitenden Baufirma toppte das ganze noch.


Reggie und Jörg, vor über 20 Jahren nach Kanada gezogen um Kanadischen Baupfusch zu beheben.Kann man nicht wirklich beschreiben,muss man selber erlebt haben.2 sehr herzliche Menschen. Auch das ganze Drumrum wie z.B. unsere Unterkunft in einem über 100 Jahre alten B&B Hotel.In dem ich einen Abend bzw. Nacht versackt bin.


Nach einem meiner allabendlichem Telefonat mit Janine vor dem Hotel mit einer Dose Bier und ner Kippe,bin ich nicht weiter als bis zur kleinen Hotelbar gekommen.


Dort wurde ich von Bill(der Hotelbesitzer)und einem weiteren Gast(ein Weinhändler auf Durchreise)zu einigen Dosen Bier eingeladen.Heimisches Okanagen Starkbier,sehr lecker.Ich glaub so gegen 3 Uhr in der Nacht bin ich dann schwankend ins Bett gefallen.Egal es war ein super Abend hab viel über Bills Lebensgeschichte erfahren da er bzw. seine Familie schon dort war,bevor Kanada vor ca. 150 Jahren gegründet wurde(Eskimos als Vorfahren und die meiste Zeit seines Lebens im Yukon verbracht im Oildrilling) ein wandelndes Geschichtsbuch.Morgens um 7 gings dann wieder raus mit dickem Kopf aber egal.Der Groundhog von nebenan pfiff ein Lied für mich und schon gings mir besser.


Ich könnte noch Stunden lang weiterschreiben und trotzdem nicht all das vermitteln was ich in der einen Woche erlebt habe.Ich hab die ganze Woche über Bilder gemacht um et Schnien meine Eindrücke vermitteln zu können,aber es hätte nie gereicht.

Noch während der Woche hatte ich zur Reggie gesagt das ich et Schnien hierher bringe damit sie genauso wie ich mit heruntergeklappter Kinnlade dasteht.Sie wird euch selber noch berichten und versuchen mit einigen Bildern etwas davon zu vermitteln.

Auf der Rückfahrt Ende der Woche hab ich den Roman die ganze Fahrt über zu gesendet wie beeindruckt ich von allem war,hab mir den Mund fusselig geredet.

Er sagte dann nach Stunden so beiläufig das ich jetzt Kanada und deren Menschen und Einstellung erlebt hätte.Die 2 Monate vorher hier in Whistler zählen nicht.


Denn Whistler ist Disneyland und nicht Kanada.

Freitag, 3. Juli 2009

Green Lake

Hallo Welt !


Vergangene Woche waren wir wiedermal das schöne Wetter genießen.Unser kleiner Ausflug führte uns zu einem anderen See.Green Lake.




Ca.1 Std. wandern bei angenehmen 25 Grad.Belohnt wurden wir dann mit einer herrlichen Aussicht,dem mitgebrachtem Bier und einem passenden Kühlschrank fürs Bier.






Da in den See ein kleiner Fluss mündet der mit Schmelzwasser aus den Bergen kommt war dieser mal richtig kalt.Schwimmen haben wir da mal sein gelassen.Alkoholisiert wie wir waren haben wir uns sicherheitshalber nur erfrischt. "Safety First"Anhand der gekühlten Bierdosen aussem See schätze ich mal das der nicht über 12,8 Grad warm war. ;-)




Wir konnten sogar in aller Öffentlichkeit unser Bier trinken da der See durch die Temperatur nicht sehr besucht ist.Lediglich ein paar weitere Alkoholabhängige die ihrem Konsum dort fröhnten,einigen Wassersportlern und dem Kanadatypischen Personenbeföderungsmittel war es dort schön ruhig.






Wunderbar sag ich euch.Wenn ihr mal hier in der Nähe seid,solltet ihr den See auf keinen fall verpassen.


Bis zum nächsten Mal, tschüss und weg.